A | B | C | D | F | G | H | I | J | K | M | O | P | Q | R | S | T | U | V
A
Fachbegriff | Erklärung |
|---|---|
Acceptance Criteria | Vordefiniertes Akzeptanzkriterium für eine definierte Prüfung. |
Access security (Zugangskontrolle) | Ein Schutzmechanismus, der sicherstellt, dass im System nur autorisierte Personen Zugang zu den Funktionen erhalten, die für sie spezifisch zugelassen wurden. |
Action limit | Aktionsgrenze, bei Verletzung gem. Korrekturplan handeln |
Alarm limit | Alarmgrenze, bei Verletzung gem. Aktionsplan handeln |
Application- specific software (Applikationsbezogene Software) | Ein Softwareprogramm, das für die besonderen Anforderungen einer Anwendung hergestellt oder angepasst wurde. |
As built | Bereitstellung, d.h. Reinraumanlage vollständig angeschlossen und in Funktion, jedoch ohne Produktionseinrichtungen, ohne Ausrüstung und ohne Personal. |
At rest | Leerlauf, d.h. Reinraumanlage vollständig mit eingebauten und wie zwischen Käufer und Lieferanten vereinbart laufenden Produktionseinrichtungen, jedoch ohne Personal. |
Audit | Eine systematische Untersuchung, um festzustellen, ob die definierten Abläufe, Instruktionen, Spezifikationen, Regeln und Standards sowie andere anwendbare vertragliche oder Lizenz-Anforderungen geeignet sind, die Ziele zu erreichen, und auch angewendet werden. |
Automated process (Automatisierter Prozess) | Ein Ablauf in einer Produktionsanlage, der durch ein automatisiertes System gesteuert wird. |
Automated system (Automatisiertes System) | Ein System, das eine bestimmte Folge von sequentiellen Aktivitäten, wie einen Herstellungsprozess, eine Laboraufgabe oder einen Datenverarbeitungsauftrag automatisch und ohne menschlichen Eingriff ausführt oder Überwacht. |
B
Fachbegriff | Erklärung |
|---|---|
Basis of Estimate | Grundsätzliche Einschätzung dass alle Annahmen und Vorabklärungen dem Zweck entsprechen. |
Bedienungspersonal | Die Person(en), die für Installation, Betrieb, Rüsten, Wartung, Reinigung, Störungsbeseitigung und Transport einer Maschine zuständig ist (sind). |
Blow-Fill-Seal Technology | Technologie in welcher auf kleinstem Raum die Verpackung geblasen, gefällt und verschlossen wird. |
C
Fachbegriff | Erklärung |
|---|---|
CG-Auslass (Filterbespannung) | Vorrichtung zur Erzeugung einer laminaren Verdrängungsströmung CG steht für Ciba-Geigy |
Change Control | Ein formales Vorgehen, mit dessen Hilfe qualifizierte Verantwortliche der geeigneten Disziplinen, vorgeschlagene oder ausgeführte Änderungen, die den validierten Status des Systems beeinflussen können, Überprüfen. Ziel ist es dabei, festzustellen, welche Massnahmen durchgeführt und dokumentiert werden müssen, um den validierten Status des Systems zu erhalten. Hinweis: Dieser Begriff wird in zweierlei Hinsicht verwendet: - während der Projektabwicklung (Project Change Control) - während der Betriebsphase (On Going Change Control) |
Commissioning | Gut geplante, dokumentierte und ingenieurmässige Ausführung von einem Aufstarten, Umsiedeln von Systemen und Ausrüstung für einen Betreiber zu den Zeilen einer sicheren und funktionalen Anlage, die den etablierten Anforderungen und Abnehmererwartungen entspricht. |
Computerized system (Automatisierte Produktion- / Laboranlage) | Eine Produktions- oder Laboranlage, deren integraler Bestandteil ein Leitsystem ist. |
Control system validation (Leitsystem-Validierung) | Oft verwendet als Synonym für Leitsystem-Qualifizierung. |
Control system qualification (Leitsystem-Qualifizierung) | Die Qualifizierung des Leitsystems und die organisatorischen Massnahmen zur Erhaltung des qualifizierten Zustandes des Leitsystems. |
D
Fachbegriff | Erklärung |
|---|---|
Design Qualification (DQ) | Formaler und systematischer Nachweis, dass die Anforderungen, die in einer Spezifizierungsphase erarbeitet wurden, in der darauf folgenden Spezifizierungs- oder Implementierungsphase vollständig erfüllt werden. |
Design specification(Entwurfsspezifikation) | - Hardware-Entwurfsspezifikation - Software- Entwurfsspezifikation |
F
Fachbegriff | Erklärung |
|---|---|
Functional specification (Pflichtenheft) (FS) | Spezifikation, die die von einem System oder einer Systemkomponente zu erbringenden Funktionen definiert. Das System wird gegen diese Spezifikation getestet. Im Pflichtenheft wird definiert, WIE und WOMIT die Anforderungen zu realisieren sind. |
G
Fachbegriff | Erklärung |
|---|---|
gefährdete Person | Eine Person, die sich ganz oder teilweise in einem Gefahrenbereich befindet. |
Gefahrenbereich | Der Bereich innerhalb und/oder im Umkreis einer Maschine, in dem die Sicherheit oder die Gesundheit einer Person durch den Aufenthalt in diesem Bereich gefährdet wird. |
Good Engineering Practice (GEP) | Eine auf Standards basierte, formale und dokumentierte Vorgehensweise bei der Entwicklung, die sicherstellt, dass die Ergebnisse der technischen Planung nicht von der Arbeitsweise Einzelner abhängen, sondern Ergebnis eines geplanten Prozesses zur Erzeugung konsistenter Planungsunterlagen hoher Qualität sind. |
H
Fachbegriff | Erklärung |
|---|---|
Hardware design specification (HDS) (Hardware-Entwurfsspezifikation) | Beschreibung der Hardware, auf der die Software abläuft, und wie sie mit sonstigen System- oder Betriebseinrichtungen verbunden ist. |
I
Fachbegriff | Erklärung |
|---|---|
Installation Qualification (IQ) | Formaler und systematischer Nachweis, dass alle wesentlichen Aspekte der Anlageninstallation (Hard- und Software) den vereinbarten Regeln entsprechen, mit den freigegebenen Ausführungsunterlagen Übereinstimmen und die Empfehlungen der Zulieferer berücksichtigen. |
Integritätstest (von Filtern) | Schlüsselverfahren zur Sicherstellung der in den aseptischen Arbeitsbereichen notwendigen Leckfreiheit. |
J
Fachbegriff | Erklärung |
|---|---|
Justierung | Korrektur der Messabweichung zur Referenz. |
K
Fachbegriff | Erklärung |
|---|---|
Kalibrierung | Ermittlung einer Messdifferenz zwischen Prüfmittel und Referenz. |
M
Fachbegriff | Erklärung |
|---|---|
Maschine | Eine Gesamtheit von miteinander verbundenen Teilen oder Vorrichtungen, von denen mindestens eines beweglich ist, sowie gegebenenfalls von Betätigungsgeräten, Steuer- und Energiekreisen usw., die für eine bestimmte Anwendung, wie die Verarbeitung, die Behandlung, die Fortbewegung und die Aufbereitung eines Werkstoffes zusammengefügt sind. |
Master Validation Plan | Wird in zwei Bedeutungen verwendet: - Beschreibt die Basisvoraussetzungen und Randbedingungen für die Qualifizierung der automatisierten Produktionsanlage für ein Projekt. - Beschreibt die unternehmensweite Validierungs-Philosophie |
Modulaire | Autonomes Laminarflow Modul |
Modus | Die Betriebsart, die der Bediener Über eine Eingabeeinheit angewählt hat. |
O
Fachbegriff | Erklärung |
|---|---|
Operating environment (Betriebs-Umgebung) | Alle Bedingungen und Aktivitäten, die direkt oder indirekt das betrachtete System beeinflussen. |
Operational | Fertigung, d.h. Reinraumanlage in der festgelegten Betriebsart laufend, mit der vorgesehenen, wie vereinbart arbeitenden Personalbesetzung. |
Operational Qualification (OQ) | Formaler und systematischer Nachweis, dass eine Anlage, Teilanlage, System oder Subsystem die Funktion wahrnimmt, für die sie oder es im Rahmen der vorgesehenen Betriebsbereiche erstellt wurde. |
P
Fachbegriff | Erklärung |
|---|---|
Performance Qualification (PQ) | Formaler und systematischer Nachweis, dass der Prozess oder das komplette automatisierte System den Anforderungen im Rahmen der vorgesehenen und integrierten Produktbereiche entspricht. |
Prospective validation | Formaler und systematischer Nachweis, dass ein System sich so verhält, wie es geplant wurde und zwar bevor es in der Produktion zum Einsatz kommt. |
Protocols for IQ, OQ and PQ (Pläne für IQ, OQ und PQ) | Die Details der Durchführung der Installation Qualification (IQ), der Operational Qualification (OQ) und der Performance Qualification (PQ) müssen bereits im linken Ast des V-Modells festgelegt werden. Insbesondere muss beschrieben werden, welche Tests unter welchen Randbedingungen durchzuführen sind und welche Ergebnisse erwartet werden, damit die Prüfung als bestanden gilt. Die Erstellung der Spezifikationen für IQ und OQ kann der Betreiber nach Absprache auch an den Lieferanten des Leitsystems delegieren. |
Q
Fachbegriff | Erklärung |
|---|---|
Qualification (Qualifizierung) | Formaler und systematischer Nachweis, dass Räumlichkeiten und Ausrüstungen (einschliesslich Produktionsanlagen und Leitsystem) für die vorgesehenen Aufgaben geeignet sind. Die Qualifizierung wird unterteilt in: - Design Qualification (DQ) - Installation Qualification (IQ) - Operational Qualification (OQ) - Micro Biological Qualification (MBQ) - Performance Qualification (PQ) -> Kunde |
Quality plan (Qualitäts-Management-Plan) | Im Qualitätsplan werden die spezifischen qualitätsbezogenen Arbeitsweisen und Hilfsmittel sowie der Ablauf der Tätigkeiten im Hinblick auf ein individuelles Projekt gelegt. In diesem Dokument wird definiert: - Projektorganisation - durchzuführende Aktivitäten - Verantwortlichkeit und Zeitplan - Der Qualitäts-Projekt-Plan ist ein Vertragsdokument und wird sowohl vom Lieferanten als auch vom Kunden freigegeben. |
R
Fachbegriff | Erklärung |
|---|---|
Recovery-Test | Ermittlung der Erholzeit einer RR-Zone. Zeitintervall, inner welchem die Partikelkonzentration auf 1% des Anfangswertes abklingt. |
Requalifizierung | Teilweise oder vollständige Wiederholung der bei der Qualifizierung definierten Aktivitäten im Rahmen der festgelegten Wartung |
Requirement specification (Lastenheft) | Im Lastenheft wird definiert, WAS und WOFÜR eine Aufgabe zu lösen ist. |
Retrospective Validation (Retrospektive Validierung) | Formaler und systematischer Nachweis, dass ein System sich wie erwartet verhält basierend auf der Analyse seiner historischen Daten. |
Revalidation (Revalidierung) | Wiederholung der gesamten Validierung oder eines Teils. |
S
Fachbegriff | Erklärung |
|---|---|
Scanning | Abfahren der Filteroberfläche mit Partikelzähler-Sonde. |
Schutzklassen | Bestimmung der Schutzklassen bezüglich Personen-, Produkteschutz und Kreuzkontamination mit dem KI-Discus-Verfahren. |
SCS=Swiss Calibration Service | D.h. Prüfgrössen sind auf den nationalen Standard zurückgeführt. |
Software design specification (SDS) (Software-Entwurfsspezifikation) | Beschreibung der Software-Komponenten und Subsysteme, die Teil des Produkts bilden. Für kleinere Systeme sollte die Software-Entwurfsspezifikation genug Informationen enthalten, um daraus Codes erzeugen zu können. Bei grösseren Systemen sollte für jedes Software-Subsystem eine zusätzliche Software-Modul-Entwurfsspezifikation erstellt werden, die genug Informationen enthält, um die Codierung des Subsystems zu ermöglichen. |
Standard operating procedure (SOP) (Standard-Arbeitsanweisung) | Anweisung, die beschreibt, wie etwas durchzuführen ist. SOPs regeln den Betrieb und die Pflege des Verfahrens. Die Beachtung der SOPs dient somit der Aufrechterhaltung einer Vorgabe. |
Status | Der Status definiert den Zustand oder die Phase eines Prozessraumes. Er kann z.B. 'Kontaminiert' oder 'Dekontaminiert' sein. |
Structural test (White Box Test) | Software-Test, den der Softwareentwickler oder Programmierer mit der Kenntnis der tatsächlichen Programmstruktur durchführt. Es wird der Programmablauf (Quellcode) getestet, wobei jeder Programmpfad mindestens einmal durchlaufen und jede Anweisung mindestens einmal ausgeführt werden muss. Es darf kein Programmteil ungetestet bleiben. |
Supplier (Lieferant) | Die Firma oder Gruppe innerhalb einer Firma, die für die Entwicklung, Herstellung und Lieferung eines (Teil-) Systems verantwortlich ist. Lieferant kann sein: - der Hersteller - der Errichter - der Berater |
System Overview | Übergeordnete Prozessübersicht zur Zusammenfassung von Systemgrenzen und betrieblichen/funktionalen Anforderungen. |
System security (Systemsicherheit) | Der Schutz von Hardware und Software vor versehentlichem oder bösartigem Missbrauch, Veränderung, Zerstörung oder Offenlegung von Betriebsgeheimnissen. |
T
Fachbegriff | Erklärung |
|---|---|
Target level | Zielwert, solange er nicht Überschritten wird sind keine Massnahmen erforderlich. Es unterscheiden sich: A. Physische Sicherheit B. Logische Sicherheit |
Testing | Pozess zur Prüfung von Änderungen und Vorgaben an individuellen Systemen welche innerhalb definierter Toleranzen und Systemkomponenten. Beweisführung der Tauglichkeit und Kapazitäten funktionaler Einheiten gem. ihren spezifizierten Eigenschaften. |
Turnover Strategy | Plan zur Transferierung von Verantwortlichkeiten in einem Projekt. |
U
Fachbegriff | Erklärung |
|---|---|
User (Betreiber) | Die Firma oder Gruppe innerhalb einer Firma, die für den Betrieb eines Systems verantwortlich ist. |
User Requirements Specification (URS) | Beschreibung der Anforderungsspezifikation von herzustellenden Produkten und deren Bedinungen unter denen sie entstehen. |
User software (Anwendersoftware) | siehe 'Applikationsbezogene Software' |
V
Fachbegriff | Erklärung |
|---|---|
Validation (Validierung) | Formaler und systematischer Nachweis, dass ein Prozess mit hoher Wahrscheinlichkeit dauerhaft ein spezifikations- und qualitätsgerechtes Produkt erzeugt. |
Validation Master Plan (VPM) | VPM - als Übergeordnetes Dokument zur Steuerung eines Validierungsverfahrens eines ganzen Projektes mit Hilfestellungen fur das Projektteam und die technische Planung. |
Validation protocol (Qualifizierungsplan) | Ein prospektiver Durchführungsplan, dessen Abarbeitung den formalen und systematischen Nachweis erbringen soll, dass die Anlage qualifiziert ist. |
Vendor/Contractor Audit | Evaluierung der Herstellerfähigkeit Produkte in geeigneter Qulität und Dienstleistung anzubieten. |